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Rebsorten

Eine der großen Anfangsfragen des Vorstandes war, welche Rebsorten sollen in dem Weinberg hinter dem Schloß angepflanzt werden.

Schon schnelll kam, auch aufgrund der Expertise von dem Vorstandsmitglied des Vereins Limburger Schlosswingert e.V. Terrill Eckert, eine Focussierung auf PiWi Rebsorten.

PiWi steht als Kürzel für die Pilzwiderstandfähigkeit der entsprechenden Reben. So sind PiWi Reben meisten gegen den Echten und den Falschen Mehltau resistent. Allgemein bezechnet man die PiWi Rebsorten als pilzresistente, pilztolerante oder einfach als robuste Sorten. Die PiWi Reben sind aus Kreuzungen zwischen Europäer-Reben und pilzresistenten Spezies von Amerikaner-Reben hervorgegangen.

Nach Besuchen der Fachhochschule in Geisenheim und dortigen Gesprächen und Beratungen mit Professor Dr. Schmidt, Leiter des Institutes für Rebenzüchtung, sowie einem Besuch und intensem Gespräch und Beratung mit Herrn Antes sen. vom Weinbau Service und Rebveredler Antes in Heppenheim/Bergstrasse, sind wir in der Auswahl der Rebsorten zu folgenden Beschlüssen gekommen.

Der Stadt Limburg werden die nachfolgenden Reben mit der weiter unten beschriebenen Unterlage zur Anpflanzung vorgeschlagen:

Unterlage

Als Unterlagsrebe wurde die Kober 5BB ausgesucht.

Als Unterlagsrebe (verkürzt auch Unterlage) bezeichnet man im Weinbau die Mutterpflanze aus Rebstamm und Wurzelsystem, auf die Triebe (Edelreiser) einer anderen Rebsorte aufgepfropft werden (Pflanzenveredelung). Bei den Unterlagsreben handelt es sich üblicherweise um amerikanische Rebsorten (“Amerikanerreben”) und bei den Edelreisern um europäische Reben (“Europäerreben”).

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